Volksdorf offline

Immer montags (aber nicht jeden Montag) 18.30 - 20 Uhr

erwartet Sie in der Bibliothek der Ohlendorff´schen Villa ein interessantes Thema und ein Gespräch mit interessierten Menschen, die über den Tellerrand ihrer Familie, ihrer Nachbarschaft oder ihres Vereins, ihres Freundeskreises oder ihrer Firma hinausblicken wollen und zwar offline.

 

Themen aus der Welt, der Weltstadt und den (weltoffenen) Walddörfern, aus Politik und Gesellschaft, aus Kunst, Literatur, Theater und Musik geben im Austausch und im Gespräch mit anderen dem Wochenanfang Schwung und Anregung.

 

Der Kostenbeitrag zu jedem Abend bei Volksdorf offline beträgt 5 EUR.

(Schüler/innen und Studierende frei.)

 

(Der Vorverkauf findet jeweils von Dienstag bis Sonntag nur am Tresen im Wiener Cafe statt. Restkarten an der Abendkasse.)

 

Veranstalter der Reihe Volksdorf offline sind der Kulturkreis Walddörfer e.V. und die Stiftung Ohlendorff´sche Villa. Der Kulturkreis freut sich über jedes neue Mitglied! 

Auch mit Ihrem Beitritt unterstützen Sie die kulturellen Aktivitäten in der neu erstandenen Stätte der Begegnung im Ortskern unseres Stadtteils. Beitrittsformulare finden Sie auf der Homepage des Vereins oder in der „Villa“.

 

Anschrift: Kulturkreis Walddörfer e.V., Im Alten Dorfe 28, 22359 Hamburg

info@kulturkreis-walddoerfer.dewww.kulturkreis-walddoerfer.de

Volksdorf Offline - Programm 2. Halbjahr 2017

 

18. September

Wenn du arm bist, musst du früher sterben...

Dieses Sprichwort aus alten Zeiten – gilt es noch heute? Olaf von dem Knesebeck, Professor für Medizinische Soziologie am UKE in Hamburg und Mitbürger in Volksdorf, forscht mit seinem Institut seit etlichen Jahren zu dem Thema „Soziale Ungleichheit und Gesundheit“. Nach einer Einführung in dieses Thema will er mit uns über folgende Fragen diskutieren: Wie groß ist das Ausmaß gesundheitlicher Ungleichheiten, wie kann man diese Ungleichheiten erklären, und was kann man dagegen tun? Dabei geht es auch um die Frage, welche Aussage eher gilt: „Krankheit macht arm“ oder „Armut macht krank“.

 

16. Oktober 

Städtisches Bauen im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie, Ästhetik und Sozialem.

Die großen Städte, insbesondere auch Hamburg, müssen immer mehr Menschen aufnehmen. Wir haben einen enormen Zuzug aus ländlichen Regionen, eine Konzentration von Arbeitsplätzen in Metropolen und sicherlich auch künftig Menschen, die auf der Flucht sind und denen wir Schutz bieten müssen. Die städtischen Flächen sind aber begrenzt, und es gibt teilweise strenge Anfor- derungen an Bauvorhaben, auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes. 

Wie muss und kann eine Kommune mit diesem Thema umgehen? Das möchten wir diskutieren mit Peter Pape, der nicht nur Vorsitzender der Bezirksversammlung in Wandsbek ist, sondern auch Vorsitzender des Planungsausschusses war. 

 

6. November

Traumberuf Schauspieler!? 

Der legendäre Theaterpädagoge am Walddörfer-Gymnasium, Herbert Giffei, inspirierte ihn schon als Schüler. Johann Christof Wehrs hat dann viele Theater und Ausbildungsstätten kennengelernt und weiß um die Höhen und Tiefen des Schauspielerlebens – und bereut keinen Moment davon! Ständig konzentriert in andere Rollen schlüpfen, Wunschrollen und Beifall auskosten; aber auch das: In jeder Vorstellung ein junges Mädchen erdrosseln müssen und anschließend sich selbst, 350 mal dasselbe Stück aufführen oder eine Hauptrolle als Einspringer innerhalb von drei Tagen übernehmen, der schlimme Brief über die Nichtverlängerung des Anstellungsvertrages... Wie wirkt sich das alles auf das Alltagsleben aus? Wie sich verhalten als Freiberufler, wenn Agenturen hohe Honorare anbieten, die Inhalte aber fragwürdig sind? Diskutieren Sie mit einem erfahrenen Schauspieler, Pantomimen, Musiker und Pädagogen.

 

20. November

Public Private Partnership 

Mentorenprogramme für Flüchtlingskinder an Hamburger Schulen, Hilfen für die Kunstmuseen unserer Stadt, Forschungsförderung an den Hochschulen: In vielen Bereichen kooperieren private Geld- und Ideengeber mit der öffentlichen Hand. 

Michael Göring erläutert an konkreten Beispielen, wie private Spender und Stiftungen mit Kommunen und den Ländern zum Nutzen der Allgemeinheit zusammenarbeiten und was dabei zu beachten ist.

 

4. Dezember 

Überleben in schwierigen Zeiten

„Das Glaubensgebäude. Im Kinderheim Erlenbusch blühen hoffnungslose Fälle auf. Deshalb ist der Andrang immens. Der geplante Neubau hätte kein Problem sein dürfen… War er aber“, so titelte das Wochenblatt „Die Zeit“ zu Beginn des Jahres einen ganzseitigen Bericht. 

Am Ende des Jahres wird Susanne Okroy, seit fünf Jahren Leiterin des „Erlenbusch“, Rede und Antwort stehen zur spannungsvollen Geschichte der Villa, des Haupthauses und zum Stand des jüngsten Erweiterungs- und Neubaus.