Ohlendorff'sche Villa

Der Start in die Zukunft - Planung für die Villa Ohlendorf (Markt Nr. 4, Seite 20, 28.1.2012)

Neues zur Ohlendorffschen Villa im Hamburger Abendblatt (26.1.2012)

zum Bürgerbegehren
"Rettet das Ortsamt Walddörfer für die Bürger"
 

©Fotos: Clees

villa


Pressemeldung:

Im markt am 22. Jan. 2011 :

Fortschritt in Sachen Villa Ohlendorff?

Volksdorf (an). Seit Jahren rangeln sie miteinander um Verkauf, Erhalt und Nutzung der Ohlendorff’schen Villa: die Liegenschaft der Hansestadt, das Bezirksamt Wandsbek, der Kulturkreis Walddörfer und kaufinteressierte Investoren. Am Donnerstag stand das Thema auf der Tagesordnung der Bezirksversammlung: Darin fordert der Regionalausschuss, das Grundstück Im Alten Dorfe 28 - 30 mit der Vorgabe zu verkaufen, es durch den Investor in ein separates Baugrundstück und die Ohlendorff’sche Villa aufzuteilen, um auf diese Weise den „gordischen Knoten” um die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten zu zerschlagen. 

Diese Überlegung ist nun möglicherweise überholt: Wie am Rande der Versammlung zu hören war, verhandelt derzeit ein Mäzen mit der Stadt über den Kaufpreis für die Villa. Das bestätigt Ernstwalter Clees vom Vorstand des Kulturkreises Walddörfer auf Nachfrage: „Ja, es gibt solche Verhandlungen, die einen Verkauf der Villa an eine gemeinnützige Stiftung zum Ziel haben. Mit dieser Stiftung, die vorläufig anonym bleiben möchte, hat der Kulturkreis verabredet, dass die Ohlendorff’sche Villa nach der Renovierung als Kultur- und Begegnungsstätte geöffnet wird.” Ob es zum Kauf komme, hänge wesentlich von der Höhe des geforderten Kaufpreises ab. Clees: „Da die Villa aber bei allen Verhandlungen mit Kaufinteressenten bisher nur ein hinderliches, kostenträchtiges und ungeliebtes Anhängsel an das wertvolle Baugrundstück Im Alten Dorfe 30 war, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie binnen 14 Tagen plötzlich deutlich höher bewertet werden kann. Eine Teilung des Grundstückes könnte dann vor dem Verkauf durchgeführt werden.”



Neues zur Ohlendorffschen Villa im Hamburger Abendblatt (26.1.2012)


weitere Pressemeldungen

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"Das Ex-Ortsamt der Walddörfer soll verkauft werden"

so meldeten wir vor drei Jahren.

Jahre später (Frühjahr 2010): Das Ex-Ortsamt der Walddörfer soll immer noch verkauft werden

Inzwischen: Es gibt vier Kaufinteressenten

Und: Der Kulturkreis Walddörfer e.V. hat über einen Nutzungsvertrag den Fuß in der Tür der Ohlendorff’schen Villa und organisiert dort zunehmend häufig eigene und Kooperations-Veranstaltungen.

Kein Kaufinteressent kann oder will die Ohlendorff’sche Villa den Bürgerinnen und Bürgern zu gemeinnützig-kulturellen Zwecken öffnen, ohne die Kosten über die Miete wieder reinzuholen.

Die Kaufinteressenten haben sich und ihre Pläne am 22. April 2010 öffentlich vorgestellt; das HeimatEcho berichtete in seiner Ausgabe 17 vom 28. April ausführlich darüber.


Aufgrund der für uns inakzeptablen Ergebnisse regt der Vorstand des Kulturkreises Walddörfer an, eine Denkpause einzulegen.

Der Vorschlag lautet:
„Nach der Vorstellung der Konzepte möglicher Investoren für das Anwesen im Alten Dorfe 28 - Ohlendorff'sche Villa und Nebengebäude - schlägt der Kulturkreis eine Denkpause vor.

Die Paketlösung greift nicht, alle Investoren wollen die Sanierungskosten auf die Miete umschlagen. Das führt zu Mieten aus Investitionen, Unterhaltung und Nebenkosten, die eine Kultur- und Begegnungsstätte nicht aufbringen kann, wenn sie im Sinne des Bürgerbegehrens  dem ganzen Stadtteil zur Verfügung stehen soll.

Deshalb schlägt der Kulturkreis Walddörfer vor, dieses Paket aus bebaubarer Grundstücksfläche und Villa aufzuschnüren. Die bebaubare Grundstücksfläche kann dann im Höchstpreisverfahren veräußert werden.

Die Ohlendorff'sche Villa bleibt dagegen entweder im Besitz der Stadt, dann investiert diese und bezuschusst den Betrieb. Oder der Verein (oder ein von ihm geschaffener Träger) übernimmt diese Rolle mithilfe von Fördermitteln und Stiftungen. Zur Installation eines solchen Modells braucht der Verein allerdings zwei Jahre Zeit.“

 Vorderansicht
(zur Vergrößerung Bild anklicken) ©Foto: Clees
Der Kulturkreis Walddörfer will die Ohlendorff’sche Villa als Zentrum Volksdorfs und der Walddörfer erhalten. In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Vereine, Institutionen und Private gemeldet, die in und an der Villa mitarbeiten wollen. Die ungeklärte Perspektive der Immobilie und damit die nicht bezifferten finanziellen Bedingungen für solche Aktivitäten lassen eine konkrete Planung für die Zukunft nicht zu.

Trotzdem
:


Der Kulturkreis Walddörfer e.V. fragt:


Wer möchte dabei sein? In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Walddörfer können Sie „im Prinzip“ schon heute mit Ihrem Verein und Ihrer Veranstaltung in die Villa.

Welche Wünsche haben Sie als Bürgerin und Bürger im Zusammenhang mit der Ohlendorff’schen Villa?

Sagen Sie uns Ihre Meinung! 

Schreiben Sie uns:

per Brief an     Kulturkreis Walddörfer e.V.

Postfach 67 05 51
22345 Hamburg

per Fax an       040-6032608  

per E-Mail an    Mailadresse (hier klicken)
 

Wir fragen:

Späte Blüte der Herrenhaus-Architektur

Die 1928 für Hans v. Ohlendorff gebaute Villa ist von dem bekannten Hamburger Architekten Erich Elingius geplant, der im norddeutschen Raum die Gattung „Herrenhäuser“ zu einer späten Blüte geführt hat. Bauten wie das heutige Clubhaus des Golfclubs der Walddörfer für Wilhelm Gratenau, Häuser für den Grafen E. v. Krogh in Groß-Weden und den Major v. Jenisch in Niederstaven sind ebenso von ihm wie das gleich nach dem Kriege wieder aufgebaute Herrenhaus Friedrichsruh für die Fürstenfamilie v. Bismarck.

Die zentrale Lage mit der begrünten Auffahrt an der Straße Im Alten Dorfe sowie dem bis an die Eulenkrugstraße heranreichenden Park markiert weit hin erfahrbar die Ortsmitte. Bisher war hier das Ortsamt untergebracht, das „Rathaus der Walddörfer“. Beides hat dazu geführt, dass das Gebäude neben dem dörflichen Ensemble des Museumsdorfs zum Identifikationsobjekt des Ortes und darüber hinaus der Walddörfer geworden ist. Deshalb hat es das Denkmalschutzamt in die Liste der erhaltenswerten Gebäude aufgenommen, es sollte so bald als möglich auch de jure unter Denkmalschutz gestellt werden!

 Gartenfront (zur Vergrößerung Bild anklicken) ©Foto: Clees

Ideale Voraussetzung für ein kulturelles Zentrum

Nach dem Auszug der Verwaltung muss das Gebäude eine adäquate Nutzung erhalten! Der Ortskern kann es sich nicht leisten, darauf zu warten, bis mögliche Investoren darüber nachdenken und eine Entscheidung nach Renditegesichtspunkten getroffen wird. Deshalb muss die Villa aus dem „Verkaufspaket“ herausgelöst werden (oder darf gar nicht erst dahinein gebracht werden), so dass die angrenzende Fläche mit dem Dienstgebäude aus den 1960er Jahren separat verkauft werden kann. 

Die Ohlendorff’sche Villa mit ihren gut 600 m² Nutzfläche bietet eine ideale Hülle als „Kultur-Villa“ Heimstatt für die regen Vereine und Institutionen des Ortes. Das Erdgeschoss mit den ehemaligen Repräsentationsräumen kann für Veranstaltungen aller Art gemeinsam genutzt werden. Sockelgeschoss und 1. Obergeschoss sind ideal für die Gruppenarbeit für Vereine, aber auch für Versammlungen der Parteien o. ä. geeignet. Im Dachgeschoss könnte weiterhin ein Hausmeister wohnen.

Für einen Verein allein ist die Villa natürlich viel zu groß. Der Kulturkreis Walddörfer, der laut Satzung die „kulturellen Aktivitäten in den Walddörfern (fördern und…) Voraussetzungen für eigenschöpferische Tätigkeiten (…) schaffen (…soll“, stellt sich vor, quasi als „Hauptmieter“ und dann zusammen mit anderen örtlichen Vereinen, gemeinnützigen Institutionen und informellen Gruppen, auch freiberuflichen Künstlern als „Untermietern“ die Ohlendorff’sche Villa anzumieten – von wem auch immer, am liebsten von der Stadt.
 

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung,
Ansprechpartner im Vorstand sind :

Architekt Gerhard Hirschfeld, Telefon 040-6030953, Mail-Hirschfeld
Ernstwalter Clees, Telefon 040-
6035985, Mail-Clees

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"Rettet das Ortsamt Walddörfer für die Bürger"
 

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